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Überblick


Nach umfangreicher Resektion ist die frühe postoperative Phase von starken Nahrungsabhängigen und Nahrungsunabhängigen Diarrhoen mit weitgehender Malabsorption und Flüssigkeitsverlusten geprägt.

Mit dem Durchfall gehen große Mengen von Magnesium, Zink und Basen-Äquivalenten verloren. Die Ernährung erfolgt daher überwiegend parenteral und beinhaltet insbesondere die Substitution von Flüssigkeit, Elektrolyten, Spurenelementen und Basenäquivalenten.

Die orale Belastung richtet sich nach dem Ausmaß der Nahrungsinduzieren Diarrhoe und dem Zeitverlauf nach Resektion. Luminales Nährstoffangebot ist der entscheidende Stimulus für die Adapatation, die bis zu einem Jahr voranschreiten kann.

In der Adapatationsphase erfolgt der enterale Kostaufbau soweit als möglich. Eine parallele parenterale Ernährung ist anfangs meist erforderlich und kann in der Regel langsam reduziert werden. Die spezifische medikamentöse Therapie beinhaltet die Säuresuppression mit einem Protonenpumpeninhibitor, eine hochdosierte antidiarhhoische Medikation (Loperamid oder Tinctura opii) und ggf. Cholestyramin gegen eine chologene Diarrhoe. Das Ausmaß der erfolgreichen Adaptation bestimmt die Ernährung in der steady-state Phase.

(Prof. Dr. med. Georg Lamprecht)

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Die Koordinationsstelle

Die Koordinationsstelle bietet eine interdisziplinäre, ganzheitliche Versorgung. Sie koordiniert  das Leistungsgeschehen und sorgt für die umfassende Organisation und Durchführung der medizinischen Therapie, Ernährungsmaßnahmen sowie spezieller pflegerischer Leistungen.

 

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Weiterführende Links

 

In Kooperation mit:

Prof. Dr. Georg Lamprecht
Universitätsmedizin Rostock
Zentrum für Innere Medizin,
Klinik II
Abteilung für Gastroenterologie
18057 Rostock
 
PD Dr. med. Irina Blumenstein
Universitätsklinikum Frankfurt
Medizinsche Klinik 1
Schwerpunkt Ernährungsmedizin